Ein erster Flugversuch endete für einen jungen Weißstorch in Heldrungen (Kyffhäuserkreis) im Wasser. Der Vogel landete im Wallgraben der örtlichen Festung und musste von Helfern mit einem Boot gerettet werden. Nun wird in einer Vogelschutzstation überprüft, ob der Jungstorch bei dem Zwischenfall verletzt wurde.
Rettung mit einem Boot
Der Vorfall ereignete sich am Samstag während der ersten Flugversuche der diesjährigen Jungstörche.
Nach Angaben der Storchenbeobachterin Carolin Nickmann landete der Jungvogel im Wasser des Wallgrabens der Festung Heldrungen. Helfer brachten ihn anschließend mit einem Boot an Land, wo er zunächst trocknen konnte.
Untersuchung in der Vogelschutzwarte
Am folgenden Tag wurde der Storch in die Vogelschutzwarte Seebach bei Mühlhausen gebracht.
Dort untersuchen Fachleute, ob das Tier bei der missglückten Landung Verletzungen erlitten hat. Sollte der Jungstorch flugfähig sein, ist geplant, ihn später wieder auszuwildern.
Vier Jungstörche sind in diesem Jahr geschlüpft
Der gerettete Vogel stammt aus dem Heldrunger Storchenhorst, in dem in diesem Jahr vier Jungstörche aufgewachsen sind.
Während dieser Zeit beginnen die jungen Tiere ihre ersten selbstständigen Flüge. Solche Flugversuche verlaufen nicht immer erfolgreich, weshalb es gelegentlich zu Zwischenfällen kommt.
Live-Kamera begleitet das Storchennest
Seit dem vergangenen Jahr wird das Nest von einer Live-Kamera begleitet.
Die Installation der Kamera geht auf Storchenbeobachterin Carolin Nickmann zurück, die regelmäßig über das Geschehen am Heldrunger Storchenhorst informiert und die Entwicklung der Jungvögel dokumentiert.













