Visagist warnt: Hier macht Foundation dein Gesicht oft weniger attraktiv

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Ein makelloser Teint erscheint oft als Kinderspiel: Ein wenig Foundation aufpumpen, gleichmäßig verblenden und schon ist man fertig. Dennoch kennen viele das tägliche Dilemma, wenn im Laufe der Stunden plötzlich die Nase glänzt, sich Streifen auf der Stirn abzeichnen oder Poren unübersehbar hervortreten. Aus der Praxis von fast zwei Jahrzehnten Make-up-Erfahrung zeigt sich deutlich: Die Ursache liegt meist gar nicht am Produkt selbst, sondern vielmehr an der falschen Platzierung auf der Haut.

Warum eine reduzierte Foundation-Menge oft für bessere Ergebnisse sorgt

Viele nutzen ihre Grundierung wie einen unsichtbaren Radiergummi, um Rötungen abzudecken, fahle Stellen zu kaschieren oder lästige Pigmentflecken verschwinden zu lassen. Dabei entsteht oft der Drang, das gesamte Gesicht in eine einheitliche, deckende Schicht zu hüllen. Dieser Ansatz vermittelt eine trügerische Sicherheit, da man intuitiv glaubt: Je mehr Deckkraft vorhanden ist, desto weniger Makel fallen auf.

Doch aus professioneller Sicht wirkt das Hautbild wesentlich jugendlicher und lebendiger, wenn man das Make-up gezielt und sparsam dosiert. Wer das Gesicht komplett zuspachtelt, hebt die natürliche Struktur der Haut nämlich ungewollt hervor. Besonders an feinen Stirnfältchen, vergrößerten Poren oder trockenen Zonen im Augenbrauenbereich setzt sich das Produkt im Laufe des Tages hartnäckig ab.

Das führt letztendlich dazu, dass genau jene kleinen Imperfektionen betont werden, die man eigentlich sorgfältig verstecken wollte.

Die typische Problemzone für Grundierungen

Experten warnen insbesondere vor der klassischen T-Zone, die sich über Stirn, Nase und oftmals auch das Kinn erstreckt. Diese Gesichtspartie hat völlig andere Bedürfnisse als die restlichen Bereiche und verhält sich stark abweichend zu den Wangen:

  • Die Talgproduktion ist in diesem Bereich deutlich aktiver.
  • Die Porenstruktur fällt meist gröber und auffälliger aus.
  • Ein unerwünschter Glanz entsteht hier am allerschnellsten.
  • Mimikfalten auf der Stirn rücken rascher in den optischen Fokus.

Verteilt man in diesen sensiblen Zonen die exakt gleiche Menge an Grundierung wie auf dem restlichen Teint, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Das Gemisch aus natürlichen Hautölen und einer zu dicken Make-up-Schicht bringt die Foundation förmlich zum Verrutschen, wodurch sie sich in Poren sowie feinen Linien ablagert und zusehends speckiger wirkt.

Wer ständig zum Puder greifen muss, um die Nase nachträglich zu mattieren, hat höchstwahrscheinlich bereits beim Basisprodukt maßlos übertrieben. Die unerwünschten Folgen sind dann ein stark glänzender Stirnbereich und eine Nase, deren Poren wie mit einer Lupe vergrößert erscheinen. Obendrein riskieren Sie unschöne, sichtbare Ränder an den Nasenflügeln oder direkt am Haaransatz, die den gefürchteten Maskeneffekt erzeugen.

Der Profi-Trick: Make-up strategisch richtig auftragen

Der Lösungsansatz aus der Visagistik ist erstaunlich unkompliziert, erfordert jedoch ein Umdenken bei der täglichen Beauty-Routine. Statt das abdeckende Produkt großflächig und gleichmäßig auf dem ganzen Gesicht zu verstreichen, sollten Sie ab sofort in separaten Abschnitten arbeiten.

Schritt 1: Der Fokus liegt auf der unteren Gesichtshälfte

Starten Sie mit einer wirklich minimalen Dosis Ihrer Foundation. Konzentrieren Sie den Hauptteil des Produkts beim Auftragen gezielt auf diese spezifischen Partien:

  • Die Wangen
  • Das Kinn
  • Die Kontur der Kieferpartie

Author

  • Pamela wurde 1996 in Karlsruhe geboren. Bereits als Teenagerin begann sie 2013, ihre Workouts und Selfies auf Instagram zu posten. Ihre weltweite Popularität explodierte 2020 während der Pandemie, als ihre Workout-Videos auf YouTube viral gingen. Heute ist Pamela eine erfolgreiche Unternehmerin: Sie besitzt eine eigene mobile App, die Marke für gesunde Ernährung „Naturally Pam“ und die Kosmetiklinie „Éla Beauty“.

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